Social Design Hochschule für Gesellschaftsgestaltung
- Abschluss
- Master of Arts
- Regelstudienzeit
- 4 Semester
- Standort
- Koblenz
Überblick und Zulassung
Studientyp
weiterführend
Zulassungssemester
Zulassung nur im Wintersemester
Studienfeld
- Politikwissenschaft
- Gender Studies, Geschlechterstudien
- Soziologie, Sozialwissenschaft
- Volkswirtschaftslehre
- Nachhaltigkeitswissenschaften (gesellschaftlich)
- Nachhaltigkeitswissenschaften (ökonomisch)
Schwerpunkt
Nachhaltigkeit, Transformation, nachhaltiges Wirtschaften, Ideen- & Kulturgeschichte, Plurale Ökonomik, Politische Ökologie, Wirtschaft, feministische Ökonomie, Umwelt- & Klimapolitik, Politikberatung
Zielgruppe
Der konsekutive Studiengang ist für Absolventinnen und Absolventen wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge, aber auch anderer Fächer, wie z.B. Politik- und Kulturwissenschaft oder Soziologie.
Das Studium findet im Blockunterricht statt – Wohnen und Arbeiten sind daher auch außerhalb des Studienstandortes möglich.
Anmerkung zum Studiengang
Im Master vertiefst du in vier Semestern deine Handlungsfähigkeit und Verantwortung. Wir reflektieren gemeinsam die tieferen Ursachen globaler gegenwärtiger Krisen, lernen aus der Geschichte, die uns zeigt, ein plurales Verständnis der Ökonomie eröffnet und entwerfen vor diesem Hintergrund neue Zukünfte. In der Werkstatt können sich Studierende an Gesellschaftsgestaltung ausprobieren. Ob im abpflastern-Wettbewerb, bei regionaler Transformation ländlicher Gegenden, bei genossenschaftlichen und Commons-Bestrebungen der HfGG oder in Übungen zur Öffentlichkeitsarbeit, überall werden Samen neuer Wege gesät. In der Mitte des Studiums wird das transformative Wirken von Praktiker:innen zentral beleuchtet.
Um selbst in der Transformation als Change-Akteur:in wirksam zu werden, wählst du einen von drei Schwerpunkten:
"System Change": Du widmest dich den großen strukturellen Rahmenbedingungen. Es geht darum, weitreichende Nachhaltigkeitskonflikte zu verstehen, die Spannungen der politischen Ökologie zu durchdringen und Transformation auf der Makroebene der Gesellschaft zu gestalten.
"Process Change": Du konzentrierst dich auf die Dynamiken in und zwischen Organisationen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich Unternehmen gesellschaftlich verorten und wie tiefgreifender Wandel durch professionelle Begleitung, Facilitation und weitsichtiges Leadership ermöglicht wird.
"Mindset Change": Du erforschst die inneren Bilder und Überzeugungen, die unserem Handeln zugrunde liegen. Hier lernst du, wie sich gesellschaftliche Vorstellungen wandeln lassen und wie durch Vorstellungskraft, kluges Framing und neue Narrative echte Paradigmenwechsel in der Wirtschaft angestoßen werden.
Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung (ggf. mit Anmelde- oder Auswahlverfahren)
Zulassungsbedingungen
Die Hochschule für Gesellschaftsgestaltung wählt ihre Studierenden in persönlichen Auswahlgesprächen aus. Entscheidend ist das Interesse am Studienfach und am interdisziplinären und kritischen Denken, die Begeisterung für eigene Fragestellungen und gesellschaftliches Engagement.
Die formalen Voraussetzungen für die Zulassung sind ein einschlägiger Bachelorabschluss mit mindestens 180 ECTS (oder ein vergleichbarer Studienabschluss) und wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse (vorzugsweise mindestens 30 ECTS). Unsere Studienberatung berät gerne Studierende aus anderen Fachrichtungen, um die Voraussetzungen zu prüfen beziehungsweise Möglichkeiten zur Erreichung dieser zu besprechen.
Vorlesungszeit
- 01.04.2026 - 30.09.2026
- 01.10.2026 - 31.03.2027
Bewerbungsfristen
Wintersemester (2025/2026)
Bewerbungsfrist Deutsche und Bildungsinländer
Wir nehmen Bewerbungen jederzeit entgegen. Für aktuelle Fristen konsultieren Sie bitte unsere Internetseite.
Studienbeitrag
Es ist der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung ein Anliegen, dass alle aufgenommenen Bewerber:innen an der Hochschule studieren können, unabhängig von ihrem finanziellen Hintergrund. Daher engagieren sich die Hochschule und die HfGG Studierendengemeinschaft für verschiedene Möglichkeiten der Studienfinanzierung. Die HfGG Studierendengemeinschaft hat beispielsweise ein eigenes Stipendienmodell entwickelt, welches gemeinsam eingeworbene Gelder solidarisch verteilt.
Unterrichtssprachen
Hauptunterrichtssprache
Deutsch



